Historie
DIE CHRONIK DES
ANWESENS „GAMPE“
Am Ende des dreissigjährigen Krieges seidelte
sich auf den geschenkten Grundstüchen in Alt Daibitz der
Schweden – Kriegsveteran Gampe mit seiner Frau Marie, die ihm
einen Shon Anton gebar. In einem malerischen Tal unter dem
Felsen erbaute Anton Gampe im Jahre 1660 „das Holzhaus“.
Gegenüber wurden Keller in den Felsen augemeiselt. Dieses Haus
bewirtschaftete er bis ins Jahr 1706.
Laut der alten Katasterkarte bekam das haus im
Jahre 1843 die Nummer 45. Auf dieser Karte ist bereits „das
erste „Steinhaus“ mit der Nummer 44 verzeichnet Seine
Grundmauern sind bis heute erhalten und bilden auch jetzt Noch
teilweise die Stützmauern für das Gelände. Im Jahre 1863n wurde
das jetzige „zweite Steinhaus“ auf der Anhöhe gegenüber des
Felsenkellers erbaut. Die Westseite des Hauses besteht aus der
Naturfelsen. Aus dem anschliessenden Felsen wurden
Sandsteinquader geschnitten und als Baumaterial Für das Haus
verarbeitet.
Ein Beispiel für ein herausrgendes Handwerk.
Die ersten beiden Häuser verloren hiermit ihre Bedeutung und Das
neue haus übernahm die Nummer 44.
Bei der Herrichtung des Geländes wurde im 1.
Steinhaus ein Grenzstein mit der Auf schrift AG 17. gefunden.
Die Signatur gehörte Adolf Gampe, dem fünften Besitzer des
Bauernhauses aus den Jahren 1747 – 1787, der dieses Haus
wahrschainlich erbaute. Der Grenzstein befindet sich in der
Halle des jetzigen Hauses.
Der letzte Eigentümer war Adolf Gampe, geboren am 28. April
1900, der hier in den Jahren 1928 – 1945 wirtschaftete.
Im Tal genannt „Sommerseite“ lebten und
arbeiteten neun Generationen von diesem verzweigten Geschlecht..
Nach 1945 drohte dem Baurenhaus der Verfall.
Das Objekt wurde von den neuen Besitzer vom
Untergang Gerettet, der seit dem Jahre 1972 schon in der dreiten
Generation dem Anwesen das Leben wieder zurück gibt.
